September/Oktober 2008
Hallo Ihr Lieben in Deutschland!!! Wir erleben hier im Moment einen traumhaften Frühling mit blauem Himmel, viel Sonne und kühlen Nächten. Im September und Oktober hat es 6 Tage geregnet. Es fehlt immer noch Wasser.
Weiterhin sind wir ständig auf der Suche nach Sonderangeboten für die Lebensmittel der Projekte, doch die Preise steigen ständig.
Maria Marta:
Mit den Kindern und leider wenigen Eltern haben wir bei Maria Marta den Frühlingsanfang gefeiert. Jede/r bekam einen frisch gebundenen Blütenkranz und wir haben zur Musik getanzt. Wie immer war auch diese Feier sehr stimmungsvoll und schön.
Das Kursangebot für die Kinder ist im Moment enorm:
Patchwork bietet eine ehrenamtliche Mitarbeiterin an.
Katrin, eine Freiwillige aus Deutschland von IN VIA, die nun für 1 Jahr bei Maria Marta lebt, bearbeitet den Gemüsegarten mit den Kindern, der sehr vergrößert wurde. Auch das Klavier ist wieder aktiviert geworden, Katrin gibt interessierten Kindern, und davon gibt es viele, Klavierunterricht.
Katharina, eine „Weltenbummler in“, die für einige Zeit in Buenos Aires lebt, gibt regelmäßig Kurse für die Kinder im Jonglieren, was allen viel Spaß macht.
Georg ein Zivildienstleistender, der nun schon 2 Monaten bei Maria Marta lebt und arbeitet, ist ständig dabei Dinge zu reparieren, die schon so lange kaputt sind. Eine Aufgabe, die auch sehr wertvoll ist für eine Frau, die ihr Haus und Grundstück für 40 Kinder zur Verfügung stellt, und auf handwerkliche Hilfe angewiesen ist. Natürlich arbeitet Georg auch mit den Kindern.
Tine, die über die Rudolf Steiner Gesellschaft zu Maria Marta gekommen ist, auch für 1 Jahr dort lebt und arbeitet, hilft im Augenblick viel mit den Kindern in der Hausaufgabenhilfe und bei allen Vorbereitungen, die im Alltag anstehen.
Um das Angebot für die Jugendlichen aus dem Viertel zu erweitern, gab es eine Tanzveranstaltung am Samstagabend bei Maria Marta, die gut besucht wurde.
Andres:
Andres hat wieder mit dem Schulunterricht in seiner alten Schule begonnen, da die Operation weiter verschoben wurde. Der Schulwechsel ist aufgrund der Finanzierung der Krankenkasse erstmal verschoben worden. Es geht ihm gut und beim letzten Wiedersehen hatte er seine alte Lebendigkeit wieder.
Humberto:
Bei Humberto sind nun, nach ganz viel Vorarbeit, Ausbildungsplätze für arbeitslose Jugendliche in seinem Viertel bewilligt worden. Alle Achtung, das Programm erfasst erstmal 40 Jugendliche, werden darüber berichten.
Mareike, eine Freiwillige von IN VIA, die ein Jahr in der Einrichtung von Humberto lebt und mitarbeitet und Anne, eine Praktikantin, die für 4 Monate ebenfalls dort lebt und arbeitet, geben für die Kinder des Viertels Englischunterricht, welcher sehr gut besucht wird.
Weiterhin arbeiten Mareike und Anne an allen Veranstaltungen, die Humberto macht mit, geben Kreativkurse für die Kinder, sind in den Koch-,Telefon - und dem Brotausgabedienst involviert.
Kinderheim in Capilla:
Es sind im Moment 2 Babys im Heim.
Die 2 Freiwilligen von IN VIA, Claudia und Kristina, die nun 1 Jahr im Kinderheim leben, Dank an Nelli für die Zimmergestaltung der Beiden, arbeiten im Rahmen der Frühförderung mit den Babys und sind aktiv in der Freizeitgestaltung der Kinder, die im Heim leben, beteiligt.
Comedor im Barrio La Mascota:
La Mascota, eine endlose Geschichte von Höhen und Tiefen....
Der Besuch von Paulchen Esperanza hat uns deutlich gemacht, das sich viel getan hat im Comedor La Mascota.
Carmen hat ein trockenes Haus, sie lernt Vorräte zu schaffen, hat mehr Selbstbewusstsein, für viele Kinder im Viertel gibt es Essen, weil Carmen nun eine Küche hat.
Das Dach gegen Regen und Sonne und für die Kurse ist in Arbeit. Die Pfeiler sind zusammengeschweißt und ein Teil der Holzplatten für die Wände sind da.
Georg der Zivildienstleistende von Maria Marta hat die 26 Löcher fürs Fundament gegraben, echte Schwerarbeit. Nur der das alles miterlebt, kann verstehen warum sich das ssooooooooooolange verzögert. Mal ist Zement nicht gekommen, mal 1 Tag Regen wenn gerade Arbeit geplant ist und wieder eine Woche warten. Geduld und weitermachen.
Der Besuch von Paulchen Esperanza, Petra und Berthold mit den Freundinnen Birgit und Sabine, war wieder einmal echt klasse und beeindruckend. Für uns ist es sehr wichtig und wertvoll über die Veränderungen vor Ort zu reden und auch die Reflexion über unsere Arbeit.
Danke an Paulchen Esperanza im Namen aller für die weitere Unterstützung der Projekte im nächsten Jahr!!
Die Bewerbungen für den Freiwilligendienst im kommenden Jahr sollten bis Dezember bei IN VIA eingegangen sein.
Mechtild besucht weitere Projekte, die an einem Freiwilligendienst interessiert sind, so dass vielleicht weitere Stellen hinzukommen.
Über den sozialen Freiwilligendienst im Ausland können sich Interessenten bei „IN VIA Köln“ Pia.Schievink@invia-koeln.de informieren.
Infos zu allen Projekten von Paulchen Esperanza http://www.paulchen-esperanza.de/ oder über uns.
Viele Grüße aus Argentinien schicken Euch
Gudrun und Josef









