Infobrief Gudrun und Josef März 2007
Infobrief März-2007 Der Sommer geht dem Ende zu hier in AR aber es ist noch richtig heiß. Das Erste Mal, seit wir in AR leben, hat es mehrfach in einer Woche geregnet. Für die Menschen die an einer Erdstaße wohnen bedeutete das zusätzliche Schwierigkeiten oder sogar unmöglich aus dem Haus zu kommen.
Unsere Zeit in Deutschland waren zwei Wochen mit Treffen, Gesprächen und Organisation der nächsten 3 Jahre.
Der Vortrag in Freckenhorst war sehr erfolgreich, wie Petra bereits auf der Homepage von Paulchen Esperanza berichtet hat.
Maria Marta:
In den Ferien haben wir einen wunderschönen Ausflug gemacht. Zuerst musste für alle 48 Teilnehmer, 42 Kinder und 6 Erwachsene, Kleingeld besorgt werden. In 3 verschiedenen Banken war Schlangestehen angesagt da sie alle nicht einmal für 100 Pesos Kleingeld hatten. In den Bussen in AR kann nicht beim Fahrer bezahlt oder gewechselt werden sondern nur in einem fest installierten Automaten im Bus. Proviantpäckchen packen und dann begann der Ausflug nach einem Frühstück und die Sonne brachte bereits 30 Grad. Im Bus waren es dann über 40 Grad und mit allen in einen Bus. Die Fahrt ging nach Tigre, dem Naherholungsgebiet der Großstadt BsAs am Fluß Rio de la Plata. Der Tag war geprägt von Spass und Baden am Fluss, Windige und Wasser Abkühlung. Wir konnten sogar mit den 40 Kindern in die Restaurants und die Toiletten benutzen und kostenlos die mitgebrachten Wasserflaschen auffüllen lassen. Rückfahrt im Feierabendverkehr in überfüllte Busse war ein noch grösseres Abenteuer. Alle in einen bereits überfüllten Bus. Die Menschen hingen von draussen dran. Für Maria Marta war es der erste Ausflug mit öffentlichen Verkehrsmitteln und alle, alle waren begeistert.
Die Schule hat nach 3 Monaten Ferien in dieser Woche wieder begonnen. Der erste Tag viel wegen Lehrerstreik aus. Mit Maria Marta haben wir die fehlenden Schuluniformen und Schulsachen organisiert.
In den laufenden Kursen zeigen sich Veränderungen über die wir im nächsten Infobrief berichten werden.
Zur Zeit kommt eine Psychologin zu Maria Marta und macht Sprechstunden mit Müttern und Kindern.
Romie, nicht Schneider, ist eine neue Praktikantin aus Berlin die am 1. März angefangen hat und 2 Monate bleibt. Wir hoffen dann auf Nachfolge.
Kinderheim Capilla:
Die letzten baulichen Maßnahmen laufen auf Hochturen. Die Gelder vom Staat werden nun kontrolliert und Nelli ist mit im Aufsichtsgreminum. Die noch fehlenden Fachkräfte: Ergotherapeut, Köchin, Hausaufgabenbetreuung müssen noch finanziell abgedeckt werde. Für zwei Neuzugänge, Frühgeburten die von der Mutter im Krankenhaus gelassen wurde, bezahlen wir im Moment die Säuglingsmilch.










